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15. Oktober 2022 um 15:15

Den Dreh raus haben mit dieser Bauchübung

Um die spezifischen Belastungen des Eishockeys durch passgenaue muskuläre Übungen zu unterstützten, muss man sich diese Belastungen regelmäßig vor Augen führen.

Eine gute Möglichkeit sind Muskelübungen mit Rotationsbewegungen, denn erstens basieren die Schlagbewegungen im Eishockey auf solchen Rotationsbewegungen. Zweitens kräftigen die damit angesprochenen Muskeln – vor allem der seitliche Bauch und untere Rücken – den Oberkörper und machen ihn widerstandsfähiger gegen die Tackles.

Daher stellen wir im Folgenden eine Übung vor, die auf einer Rotation des Oberkörpers basiert: den Russian Twist.

Umsetzung:

Man setzt sich auf den Boden, sodass nur das Gesäß diesen berührt. Dies stellt man sicher, indem man die Beine angewinkelt in die Luft hebt. Nun den Oberkörper langsam zu einer Seite eindrehen. Ruhig atmen und dann die Seite wechseln.

Intensität:

Drei Serien mit zehn bis zwölf Bewegungen.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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15. Juli 2022 um 16:00

Kreative Übung für den gesamten Körper

Um das Training immer wieder mit neuen Impulsen zu versorgen, stellen wir dieses Mal eine Übung mit dem körpereigenen Gewicht vor, die ungewöhnliche Wege geht. Um den Körper vor neue Herausforderungen zu stellen, kann man sich Inspiration im Tierreich verschaffen.

Während für uns das Gehen über gewisse Zeiträume mit wenig Anstrengungen verbunden ist, sind andere Fortbewegungsarten für uns äußerst schweißtreibend.

Dies kann man nutzen: als Orientierung haben wir die Fortbewegung der Raupe gewählt, weil ihre konstante Belastung auf Schultern, Armen, Brust und Körpermitte die Kraftausdauer dieser im Eishockey wichtigen Körperpartien trainiert.

Umsetzung:

Aus dem Stand langsam mit den Händen vorwärtslaufen und dabei die Beine gestreckt halten. Sobald man über den Liegestütz hinausgelaufen ist, mit den Beinen weiterhin gestreckt hinterherlaufen.

Intensität:

Drei Serien mit fünf Bewegungen.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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15. Juni 2022 um 11:00

Dynamisches Planking für eine starke Körpermitte

Das Training profitiert oft davon, wenn verschiedene Bewegungsarten miteinander kombiniert werden. In diesem Fall werden die Stabilisatoren durch eine Kombination von statischer Übung im Plank und dynamischer Bewegung des Beins angesprochen.

Dies erlaubt es, die Stabilität des Körpers unter bestimmten Bedingungen zu trainieren. Zudem stiftet diese Kombination ein koordinatives Element, wodurch die allgemeine Motorik verbessert wird.

So wird also Kraft, Stabilität und Koordination gefördert – und für das alles werden keine Geräte außer dem eigenen Körper benötigt!

Umsetzung:

Start im Unterarmstütz. Die Hände sind unter den Schultern und der Rücken gerade bei intensiver Körperspannung. Im Verlauf der Übung ruhig weiteratmen. Ein Bein vom Boden in die Luft heben und stabilisieren. Dann wieder zu Boden bringen. Die Hüfte sollte dabei so ruhig wie möglich sein.

Intensität:

Pro Durchgang zehn Wiederholungen auf jeder Seite. Drei Durchgänge.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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23. September 2021 um 12:30

Kräftigung aus der Hüfte

Die Übung dieses Mal gehört wieder einem von uns gezielt ausgesuchten Übungen, die sich hervorragend eignen, um kraftvolle Bewegungen mit dem ganzen Körper zu trainieren.

Dabei sind es je nach Bewegung verschiedene Körperpartien, die für die Kraft sorgen. Die Übung dieses Mal ist besonders für kraftvolle Bewegungen nach vorne und mit Rotation des Oberkörpers geeignet. Die Übung fördert diese Bewegungen, weil sie die Hüfte und die umliegenden Muskeln trainiert, die in solchen Fällen den wichtigsten Kraftgenerator bildet.

Die schafft die Übung, indem sie diese Muskeln in einer anspruchsvollen Position isoliert.

Umsetzung:

Man liegt auf dem Rücken und drückt die Hüfte nach oben, sodass der Oberkörper eine gerade Diagonale bildet. Nun hebt man ein Bein und streckt es in Verlängerung dieser Diagonale nach oben. Die Position kurz halten.  

Intensität:

3 Sätze á 10 Wiederholungen pro Seite.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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26. Juni 2021 um 15:00

Aufwärmen und kräftigen zugleich

Die diesmalige Übung soll eine Möglichkeit darstellen, dass Trainings insgesamt effektiver zu gestalten, um so die kostbare Zeit gut zu nutzen.

Dazu empfiehlt es sich, mit Übungen zu arbeiten, die gleich mehrere Funktionen erfüllen. Die Übung dieses Mal kann dabei als Aufwärm- und Kräftigungsübung zugleich fungieren, sodass sie Trainingsphasen miteinander kombiniert und so potenziell verkürzen kann.

Die eigentliche Übung ist zwar eindeutig ein Bauch-Übung; allerdings ist die Bewegung so umfangreich, dass erstens der Puls steigt und zweitens zahlreiche Muskeln stärker durchblutet werden. So können für manche als bloße Notwendigkeit empfundene Trainingselemente durch spaßigere ersetzt werden.

Ausführung:

Man legt sich rücklings hin und streckt die Arme nach oben von sich. Nun zieht man die Beine zum Bauch, sodass sie in der Luft einen rechten Winkel bilden und ziehen gleichzeitig die Arme zur Mitte, sodass diese in der Luft neben den Oberschenkeln stehen. Nun zurück in die Ausgangslage, aber ohne den Körper wieder auf dem Boden abzulegen.

Intensität:

10-12-mal pro Durchgang. Drei Durchgänge.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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30. März 2021 um 14:35

Stabilisation des Unterkörpers

Die diesmalige Übung befasst sich mit einer Körperregion, die ungeahnte Kräfte entwickelt, aber in vielen Sportarten nicht so sehr im Fokus steht. Die Übung dazu basiert auf dem seitlichen Anheben der Beine und trainiert infolgedessen Beine, Gesäß und Hüfte sowie umliegende Stabilisatoren.

Ein Blick auf andere Sportarten – z.B. Kampfsportarten verrät dabei, dass diese Region, v.a. in Hüftrotationen und Gewichtsverlagerungen für die Kraft der Bewegungen verantwortlich ist. Diese lässt sich gezielt generieren, indem die Muskeln um Hüfte und Leiste trainiert werden. Zudem festigt dieses Training die Beine.

Da der Trend im professionellen Training in die Richtung geht, regelmäßig Elemente aus anderen Sportarten zu adaptieren, stellt diese Übungen einen Ansatzpunkt für Eishockey im Amateurbereich dar, um den Blick auf einzelne Aspekte zu lenken.

Ausführung

Ausgangsposition ist der Vierfüßlerstand. Von dort hebt man ein Bein zur Seite, sodass zwischen den Beinen ein rechter Winkel herrscht. Dann kurz anhalten und zurückkehren.

Intensität

Zehn Mal pro Bein in einem Durchgang. Drei Durchgänge.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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21. Dezember 2020 um 16:52

Ein Klassiker: Der Liegestütz

Dieses Mal geht es um eine Übung, die jeder schon einmal in seinem oder ihrem Leben gemacht haben dürfte: den Liegestützt.

Diese Übung ist ein absoluter Klassiker und dies nicht zu Unrecht. Es ist die Variante des Bankdrückens mit dem Körpereigenen Gewicht und imitiert daher mit sparsamsten Mitteln einen Grundlagenübung des Kraftsports.

Diese Einfachheit – ohne Geräte nur mit dem Körpergewicht – macht es sehr einfach die Übung in den Trainingsplan zu implementieren. Trotz des schlichten Aufbaus ist die Übung effektiv und trainiert mit den Brustmuskeln eine große und wichtige Muskelgruppe des Oberkörper und fördert dadurch vor allem die Kraft aus Armen und Oberkörper.

Umsetzung:

Man steht auf allen Vieren mit den Schulter und Händen auf einer Linie und den Armen gestreckt. Der Rücken ist gerade und der Bauch angespannt. Nun den Oberkörper unter Spannung zum Boden bringen und energisch zurück in die Ausgangsposition stoßen.

Intensität:

Drei Sätze á zehn Wiederholungen.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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7. Oktober 2020 um 14:42

Mehr Standfestigkeit durch simple Übung

Wir haben bereits mehrfach Übungen vorgestellt, die sich mit dem Themenkomplex Stabilität-Balance-Koordination befasst haben. Daran schließen wir dieses Mal wieder an, weil es gerade für Kontaktsportarten unerlässlich ist, diesen Aspekt zu fokussieren im athletischen Training.

Dabei rückt ein unterschätzter Bereich in den Vordergrund: die Standfestigkeit. Diese ist gleich mehrfach grundlegend. Zunächst sorgt sie ganz einfach dafür, dass man schwerer zu Boden gebracht werden kann und leichter zu Boden bringt. Zudem fördert sie auch komplexere technische Handlungen, da diese zumeist bei großer körperlicher Ruhe am effizientesten ausgeführt werden können.

Außerdem ist sie auch Verletzungsprävention, da viele Verletzungen aus Fehltritten, Stürzen und Umknicken resultieren.

Ausführung:

Ausgangsposition ist der aufrechte Stand. Die Hände in die Hüfte nehmen. Nun mit dem Körper eine Waage bilden, indem ein Bein nach hinten streckt und der Oberkörper nach vorne fällt – allerdings muss der Rücken immer gerade bleiben. So weit es geht in wie Waagerechte und die Belastung kur am höchsten Punkt halten. Dann da capo.

Intensität:

Drei Sätze mit zehn Belastungen pro Bein.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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8. Mai 2020 um 13:29

Training in Corona-Zeiten

In Zeiten der coronabedingten Zwangspause fragen sich viele Sportler und Sportlerinnen, wie sie zuhause trainieren sollten. Dabei bangen sie besonders um die technischen Fertigkeiten und ihre hart erarbeitete Fitness.

Allerdings stellen wir dieses Mal eine Übung vor, der es um etwas viel fundamentaleres geht: die Gesundheit. Denn durch den chronischen Bewegungsmangel haben viele Menschen momentan ein erhöhtes Risiko für Verspannungen und Rückenschmerzen, wenn sie nicht schon welche haben. Diese kann man zuerst mit gezielten Übungen für den Rücken bekämpfen.

Allerdings sollte man nicht, nur weil der Rücken schmerzt, auch nur diesen trainieren, denn oft können anderes Muskeln Rückenschmerzen verursachen. Besonders wichtig sind daher auch die Bauchmuskeln, die den Rücken stützen und eine effektive Waffe gegen Rückenschmerzen sein können.

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Übung:

Man setzt sich hin und legt die Arme neben dem Körper ab. Nun hebt man die Beine an und zieht sie leicht in Richtung Brust. Nun streckt man Oberkörper und Beine weit voneinander weg. Kurz halten und zurückkehren. Die Beine berühren den Boden nicht.

Intensität:

Drei Sätze mir zwölf Ausführungen.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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15. September 2016 um 18:15

Eishockeytraining und Fitness, Superman mit Laufgewichten

Die Trainingsübung Superman kann und sollte auch im Eishockeytraining angewendet werden. Eishockey ist ein recht körperbetonter und intensiver Sport. Hierbei ist eine gute Physis Grundvoraussetzung für den sportlichen Erfolg.

Superman im Eishockey – eine Übungsdarstellung

Nahezu bei jeder Sportart ist die Anwendung der Superman-Übung sinnvoll. Mit Hilfe dieser Übung wird nachweislich die Fitness gesteigert. Es werden insbesondere folgende Muskeln trainiert:

• Rückenstrecker
• Gesäßmuskulatur

Die Supermanübung ist eine Ganzkörperübung, welche ebenso Arme und Beine beansprucht. Sie ist sehr wandlungsfähig. So kann durch den Einsatz von Laufgewichten bewirkt werden, dass auch die Muskulatur der Arme und Beine besonders beansprucht wird. Diese können, wie das Bild zeigt, an den unteren Extremitäten befestigt werden. Es ist prinzipiell betrachtet eine Eigengewichtsübung, mit den Zusatzgewichten ergeben sich völlig neue Möglichkeiten im Bezug darauf den Körper zum Optimum zu führen.

Superman – Ablauf der Übung

supermann_training_gewichtsmanchetten
Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Ausgangsstellung ist auf einer Matte. Hier sollte der Übende sich im Vierfüßlerstand befinden. Es werden gleichzeitig die Arme und die Beine (der Gegenseite – siehe Grafik) nach oben bewegt. Dadurch wird neben den konditionellen Fähigkeiten ebenso die Koordination geübt. Generell gilt es eine möglichst gerade Körperhaltung einzunehmen.

Durchführung:

3 x ca. 12 Wiederholungen

Wichtig ist ebenso ein Wechsel der Arme und Beine. Dadurch wird die Muskulatur der linken und rechten Extremitäten gleichzeitig beansprucht. Durch den Einsatz der Laufgewichte wird auch die Motivation gestärkt.

Variation:

Leichtere Übung: Nur Arme und anschließend die Beine bewegen
Schwerere Übung: Erhöhung der Bewegungsfrequenz. Verwendung von Laufgewichten

Kategorie: Kondition,Krafttraining – Autor: kd
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