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12. Juni 2019 um 00:00

Sanftes und effektives Oberarmtraining mit Minihanteln im Eishockey

Auch wenn sich Eishockey und Minihanteln erstmal seltsam im Zusammenhang anhören, kann diese Trainingsmethode eingesetzt werden, um Trainingserfolge zu erzielen. Ein effektives Oberarmtraining wird oft mit schweren Gewichten und Fitnessstudio verbunden.

Jedoch gibt es eine Vielzahl von alternativen Möglichkeiten, um die Oberarmmuskulatur zu trainieren. Eine dieser Möglichkeiten stellt das sanfte und effektive Oberarmtraining mit Minihanteln dar. Dieses kann auch außerhalb von Fitnesseinrichtungen durchgeführt werden und bedarf dazu nur sehr weniger Materialien.

Beispielsweise kann beim Ausdauertraining zusätzlich mit Minihanteln trainiert werden, um dabei zugleich noch die Muskulatur im Oberarm zu trainieren. Dabei gilt es zu beachten, dass zu Beginn nicht zu schwere Gewichte verwendet werden.

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Oft begangene Fehler sind dabei Ausweichbewegungen und Trainieren mit Schwungbewegungen, wodurch der Trainingseffekt deutlich verringert wird. Die Minihanteln sind eher als begleitende Trainingsmethode zu betrachten und nicht für das reine Krafttraining geeignet.

Im Eishockey kann dieses Training angewandt werden, um sowohl die Ausdauer- als auch die Kraftfähigkeit zu verbessern und kann somit als kombiniertes Grundlagentraining angesehen werden. Es ist notwendig, sowohl körperlich als auch geistig enorm leistungsfähig zu sein, um den Anforderungen in einem Spiel gewachsen zu sein.

Dafür ist eine grundlegende Leistungsfähigkeit notwendig. Oft auftretende Muskeldysbalancen können ebenfalls aktiv entgegengewirkt werden.

25. Mai 2019 um 12:24

Plyometrie: Modernes Schnellkrafttraining

Dass Eishockey Schnellkraft und Stabilität erfordert ist offensichtlich, denn so ist es um alle Kontaktsportarten bestellt.

Dabei kann man mit den klassischen Trainingsmethoden arbeiten und beispielsweise möglichst schnelle und damit auch viele Bewegungen in kurzer Zeit trainieren und diese Methoden sich auch effektiv.

Allerdings ist es gerade aus Perspektive desjenigen, der getackelt wird, sinnvoll, über geringe Signalzeiten zwischen Nerven und Muskulatur zu verfügen, damit die Muskeln möglichst schnell unter Spannung stehen und so stabilisieren und schützen können. Dieses ist vor allem durch Plyometrie zu erreichen.

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Bei dieser speziellen Trainingsmethode werden die Muskeln möglichst schnell nach Beanspruchung wieder beansprucht. Dadurch lernen Muskeln, Sehnen und das Nervensystem, sich auf kurze Kontaktzeiten einzustellen. Im Folgenden ein Beispiel für das Beintraining. 

Der Übungsablauf: 

Man beginnt seitlich zu einer Plyo-Softbox stehend mit einem Bein auf dieser. Durch dieses drückt man sich nun ab, um auf die andere Seite zu springen. Auf dieser landet nun das Bein, das auf der Box war, auf dem Boden und das andere auf der Box. Möglichst wenig Bodenkontakt, d.h. schnelle Sprünge nach den Landungen. Grundsätzlich steht das innere Bein auf der Box. 

Intensität: 

Vier Sätze á 8 Wdh. 

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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13. April 2019 um 12:32

Starker Rücken stützt und schützt

Die seitliche Haltung bei der Schussbewegung im Eishockey sorgt dafür, dass diese einige Muskeln fordert. So sind ebenso Rücken- wie Brustmuskeln aktiv.

Aber der Rücken spielt im Eishockey noch eine wichtigere Rolle: Erstens schützt der Rücken den gesamten Oberkörper und vor allem und besonders wichtig die Wirbelsäule. Gerade in Vollkontaktsportarten sollte er deshalb im Training nicht zu kurz kommen. Zweitens stabilisiert er sämtliche Bewegungen. Der Rücken ist allgemein zudem eine verspannungsanfällige Körperpartie und sollte deshalb im Training berücksichtigt werden.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

So kann ein langfristiges Rückentraining sich auch im Alter positiv auswirken. Um all diese Effekt rund um den Sport selbst, die im Breitensportbereich genauso so wichtig sind, zu ermöglichen, sollte die folgende Übung umgesetzt werden.

Umsetzung:

In der Ausgangslage steht man auf einem Trainingsband. Dieses sollte immer gut fixiert sein, da es sonst schmerzhaft hochschnellen kann. Man lehnt nun den Oberkörper leicht nach vorne und greift das Band mit beiden Händen. Diese werden nun nur durch Beugung des Ellenbogens nach oben gezogen.

Intensität:

Drei mal zehn Bewegungen.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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18. März 2019 um 12:50

Adduktoren speziell trainieren

Wir haben schon oft darauf hingewiesen, dass bei Vollkontaktsportarten die Balance und Koordination nicht nur wichtig sind, um sich selbst zu stabilisieren, um zu gewinnen, sondern auch zum Selbstschutz.

Allerdings ist es besonders elegant, diese Kompetenzen zu trainieren, indem man sie in einer Übung mit anderen erstrebenswerten Eigenschaften verbindet. So wie in dieser Übung: Sie ist eine klassische Aufwärmübung, die zusätzlich noch die Dehnbarkeit trainiert. So gestaltet sie bereits das Aufwärmen trainingsökonomisch effektiv.

Die Dehnbarkeit ist im Eishockey ebenfalls wichtig. Speziell die Adduktoren können durch ruckartige Streckungen auf dem Eis beansprucht werden und sollten gut trainiert sein.

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Umsetzung:

Die Ausgangsposition ist der einbeinige aufrechte Stand auf dem Balance Dome. In dieser Position streckt man das Bein, das nicht auf dem Dome steht, seitlich aus. Zur Steigerung des Schwierigkeitsgrades arbeitet man mit Widerstandsbändern und erweitert den Bewegungsradius.

Intensität:

3 X 10 Wdh. pro Seite.

24. März 2016 um 13:13

Beweglichkeit ist eine Grundvoraussetzung

Eishockey ist ein sehr dynamisches Spiel, das sich durch sein hohes Tempo auszeichnet. Die Schnelligkeit des Spiels, die komplexen und kraftvollen Bewegungsabläufe und nicht zuletzt die recht unförmige und schwere Ausrüstung der Spieler erfordern eine gut ausgeprägte Beweglichkeit der Athleten. Beweglichkeitstraining ist daher ein Trainingsinhalt, der immer wieder auf dem Trainingsplan steht.

Eine hohe Beweglichkeit ist wichtig

Eishockeyspieler müssen schnell und beweglich sein, denn das Eishockeyspiel ist eine der schnellsten Mannschaftssportarten überhaupt. Für eine optimale Beweglichkeit sind bewegliche Gelenke und eine gut dehnbare Muskulatur notwendig.

Neben Kraft und Kondition spielt die Beweglichkeit im Eishockey daher eine große Rolle. Schnelle Bewegungen erfordern eine gute Beweglichkeit der Spieler. Die relativ schwere und unförmige Ausrüstung schränkt zudem in den Bewegungen ein, sodass im Eishockeytraining neben Kraft- und Ausdauertraining die Beweglichkeit intensiv trainiert werden muss. Eishockeyspieler, vor allem der Torwart, benötigen eine insbesondere

• eine gute Hüftbeweglichkeit
• eine gute Beinbeweglichkeit

Doch auch Schulter- und Rückenbereich sowie die Arme sollte in das Beweglichkeitstraining integriert werden, denn für das Beweglichkeitstraining gilt genau wie beispielsweise für das Krafttraining, dass grundsätzlich alle Körperbereiche trainiert werden sollten.

Die Beweglichkeit muss regelmäßig trainiert werden

Beweglichkeit ist eine Fähigkeit, die nur durch regelmäßiges Training erreicht und erhalten werden kann. Daher wird die Beweglichkeit im Eishockey in allen Trainingsperioden gleichermaßen trainiert. Die beste Übungsform, um die Beweglichkeit zu trainieren, sind Dehnübungen. Durch regelmäßiges Dehnen bleibt die Muskulatur selbst bei intensivem Krafttraining elastisch und die Gelenke behalten ihre optimale Beweglichkeit.

Dehnübungen werden am besten in die Aufwärm- und Cool-down-Phase integriert. Sie können, unabhängig vom jeweiligen Trainingsschwerpunkt, in jedes Training aufgenommen werden und sind dabei nicht nur auf das Trockentraining beschränkt. Auch auf dem Eis können Dehnübungen ausgeführt werden.

Eine einfache, aber effektive Übung beim Eistraining ist das Schlittschuhfahren mit aufrechtem Rücken, wobei die Hände das Eis berühren sollen. Dehnübungen können nahezu überall ausgeführt werden, sodass sie durchaus auch außerhalb des Trainings ab und an durchgeführt werden können. Da beim Eishockey vor allem die Beinmuskulatur stark beansprucht wird, sollte beim Beweglichkeitstraining darauf geachtet werden, dass alle Beinmuskelbereiche von der Oberschenkelmuskulatur bis hin zur Wadenmuskulatur optimal gedehnt werden.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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10. März 2016 um 13:04

Eishockeytrockentraining nicht nur auf dem Eis

Eishockey ist ein trainingsintensiver Sport, denn die Spieler müssen zahlreiche Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen, um erfolgreich im schnellsten und härtesten Mannschaftssport zu bestehen. Das Training ist umfangreich und vielseitig und findet keineswegs nur auf dem Eis statt.

Insbesondere das Kraft- und Ausdauertraining, aber auch das Training außerhalb der Saison findet meist als sogenanntes Trockentraining statt.

Trockentraining nicht nur im Sommer

Wer im Eishockey erfolgreich sein möchte, sollte in der spielfreien Zeit keinesfalls auf das Training verzichten und einfach nur die Seele baumeln lassen. Eishockeyspieler müssen in jeder Hinsicht fit sein und trainieren daher auch außerhalb der Saison. Dieses Training außerhalb der Eishockeysaison wird als Sommertraining bezeichnet. Sommertraining findet in aller Regel nicht auf dem Eis statt.

Stattdessen absolvieren die Spieler ein Trockentraining – also Trainingseinheiten, die nicht auf dem Eis stattfinden. Unter dem Begriff Trockentraining im Eishockey sind Übungen und Trainingsinhalte unterschiedlicher Art zusammengefasst. Typische Trainingsinhalte für das Trockentraining sind

• Krafttraining
• Ausdauertraining
• Schnelligkeits- und Reaktionstraining

Beim Eishockey wird die meiste Kraft in den Beinen benötigt. Dennoch umfasst das Krafttraining für Eishockeyspieler Übungen für alle Muskelbereiche des Körpers. Das Krafttraining erfolgt an Geräten oder mit Freihanteln. Auch Ausdauertraining, Schnelligkeits- und Reaktionstraining finden zumeist im Rahmen des Trockentrainings statt.

Trockentraining erfolgt nicht nur in der spielfreien Zeit. Auch in der Vorbereitungszeit und bei Training während der Saison gibt es immer wieder Trainingseinheiten, die als Trockentraining absolviert werden.

Schusskraft- und Schusstechnikübungen als Trockentraining

Neben den Trainingsinhalten, die traditionell als Trockentraining absolviert werden, können auch eishockeyspezifische Trainingsinhalte als Trockentraining ausgeführt werden. So ist es möglich, im Trockentraining zum Eishockey Übungen zur Verbesserung der Schusskraft oder Schusstechnik zu integrieren. Damit der Puck auch außerhalb des Eises perfekte Gleiteigenschaften besitzt, kann dieser für das Trockentraining mit einer Kunststoffplatte und mit Silikonspray präpariert werden.

Oft ist es sinnvoll Technikübungen und andere Übungen, die normalerweise auf dem Eis stattfinden, in das Trockentraining zu integrieren, denn nicht immer steht einer Trainingsgruppe genügend Zeit direkt auf dem Eis zur Verfügung. Das Trockentraining ist daher eine gute Ausweichmöglichkeit und bietet die Chance auch eishockeyspezifische Fertigkeiten außerhalb des Eises zu trainieren.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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20. Januar 2016 um 11:24

Qualifikation für Eishockeytrainer

Eishockey ist ein Mannschaftssport, der in aller Regel im Verein und im Team trainiert wird. Das Training erfolgt daher unter der Obhut eines Trainers. Dieser übernimmt nicht nur die Verantwortung für die Trainingsinhalte und deren Qualität, sondern trägt auch eine große Verantwortung gegenüber den Trainingsteilnehmern. Nicht nur im Profisport gilt daher die Regel: Je qualifizierter der Trainer, desto besser effektiver und besser ist das Training.

Nicht jeder darf als Eishockeytrainer tätig sein

Eishockey ist in jeder Hinsicht ein anspruchsvoller Sport. Das Spiel ist anstrengend und stellt hohe Anforderungen an die Spieler. Entsprechend qualifiziert und effizient muss das Training gestaltet sein. Das wiederum und die emotionale Nähe von Coach und aktiven Spielern stellt hohe Anforderungen an den Trainer.

Dieser muss als Lehrer alle eishockeyrelevanten Trainingsinhalte vermitteln können, die Trainierenden immer wieder motivieren und ihre Leistungsfähigkeit in jeder Hinsicht steigern. Er ist verantwortlich für die psychische und physische Gesundheit und Verfassung der Trainierenden und muss das taktische Know-how haben, um der eigenen Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. Es ist nachvollziehbar, dass aufgrund der vielfältigen Anforderung nicht jeder, der sich dies grundsätzlich zutraut, als Trainer tätig sein darf.

Stattdessen benötigen Eishockeytrainer eine Qualifikation, die den Umfang und die Trainingsberechtigung des Trainers genau definiert. Die Ausbildung zum Eishockeytrainer gliedert sich in die

• C-Lizenz
• B-Lizenz
• A-Lizenz

Danach dürfen Trainer mit C-Lizenz maximal Oberliga- und Nachwuchsmannschaften trainieren, während die B-Lizenz zum Training von Mannschaften bis zur zweiten Bundesliga berechtigt. Trainer mit A-Lizenz dürfen hingegen auch Mannschaften der ersten Bundesliga trainieren und können ihre Qualifikation durch ein Diplom noch erhöhen.

Trainerqualitäten durch Know-how, Empathie und Erfahrung

Nicht umsonst benötigen Eishockeytrainer eine Qualifikation, denn die Qualifikation sagt einiges über die Trainerqualitäten aus. Die Trainerarbeit im Eishockey ist eine ausgesprochen anspruchsvolle Tätigkeit, denn der Trainer muss neben allgemeinen sportmedizinischen Kenntnissen auch alle eishockeyspezifischen Kenntnisse besitzen. Dazu gehört vor allem ein hohes technisches und taktisches Wissen.

Daneben muss ein Trainer über gut ausgeprägte empathische Fähigkeiten verfügen, denn als Coach muss er seine Mannschaft auch psychologisch begleiten. Das notwendige Wissen erhalten Eishockeytrainer in den zu absolvierenden Lehrgängen zum Erhalt einer Trainerlizenz. Damit mit zunehmender Qualifikation auch die Erfahrung des Trainers gewährleistet ist, darf die B-Lizenz erst ab einem Alter von 20 Jahren erworben werden.

Zum Erhalt der A-Lizenz muss der Eishockeytrainer bereits seit 2 Jahren über die B-Lizenz verfügen, sodass eine höhere Qualifikation automatisch auch eine längere Trainererfahrung voraussetzt.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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13. Januar 2016 um 11:22

Eishockeytraining für Kinder

Eishockey ist weltweit die härteste und schnellste Mannschaftssportart. Mit seiner Dynamik begeistert der Sport Zuschauer und Aktive gleichermaßen. Selbst Kinder sind in jungem Alter oftmals so vom Eishockey fasziniert, dass sie schon früh den Wunsch äußern selbst aktiv Eishockey zu spielen.

Laufschule für die ganz Kleinen

So hart und anspruchsvoll Eishockey auch sein mag, das Spiel auf dem Eis kann bereits von Kindern ab 4 Jahren erlernt und ausgeübt werden. Der Sport gilt nicht umsonst als äußerst anspruchsvoll, denn von den Spielern wird viel verlangt.

Selbst Kinder, die sich für Eishockey interessieren müssen bestimmte Grundvoraussetzung mitbringen, damit sie auf lange Sicht auch Spaß und Erfolg beim Eishockey verspüren. Die wichtigsten Grundvoraussetzungen sind:

• Geschicklichkeit
• spielerisches Verständnis
• Teamfähigkeit
• Schnelligkeit
• Kraft

Vor dem vierten Lebensjahr ist es daher wenig sinnvoll, ein Eishockeytraining mit Kindern durchzuführen. Ab dann können Kinder in jedem Alter mit dem Training beginnen. Es gilt sogar der Grundsatz, dass das Training umso erfolgreicher ist, je früher damit begonnen wird.

Für die ganz Kleinen wird vielerorts vor dem Beginn des eigentlichen Eishockeytrainings eine Laufschule (Lauftraining) angeboten, denn das sichere Schlittschuhlaufen ist eine absolute Grundvoraussetzung zum Eishockeyspielen. Bei älteren Kindern ist es auf jeden Fall vorteilhaft, wenn sie schon Schlittschuhlaufen können, wenn sie mit dem Training beginnen.

Hartes Training mit hohem Spaßfaktor

Eishockeytraining ist anspruchsvoll, hart und intensiv. Die Spieler müssen körperlich und geistig auf die hohen Anforderungen des Spiels optimal vorbereitet werden. Dazu benötigen sie Schnelligkeit, Kraft und eine gute Kondition.

Auch alle notwendigen Techniken, beginnend beim sicheren Schlittschuhlaufen, bis hin zur richtigen Schusstechnik, ein sicherer Umgang mit dem Eishockeyschläger, viel Geschicklichkeit und ein ausgeprägter Teamgeist müssen erlernt und trainiert werden. Für das Eishockeytraining mit Kindern gelten dieselben Anforderungen wie für das Training mit Erwachsenen. Beim Kindertraining dürfen die Anforderungen an die kleinen Eishockeyspieler niemals zu hoch sein. Der Trainer muss daher noch mehr als beim Erwachsenentraining den Leistungsstand und die Leistungsfähigkeit jeden einzelnen Spielers kennen und berücksichtigen.

Ganz wichtig bei jedem Kindertraining sind der Spaß und die Freude, die die Kinder beim Training verspüren sollten. Das Training darf ruhig anstrengend sein und die Kinder an ihre Leistungsgrenzen bringen, doch die notwendige Sensibilität des Trainers für den Umgang mit Kindern darf auf keinen Fall fehlen. Gehen schon die Kleinsten mit Begeisterung zum Eishockeytraining, ist die Chance groß, dass sie auch als Erwachsene dem Sport treu bleiben und entsprechend erfolgreich werden.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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9. Dezember 2015 um 11:07

Wertvolle Tipps von Trainern und erfahrenen Spielern

Ein gut strukturiertes und kontinuierliches Training ist in jeder Sportart wichtig. Auch wer mit dem Eishockey beginnen möchte, wird schnell feststellen, dass nicht etwa die Spiele selbst, sondern das Training den weitaus größten Anteil an der Ausübung des Sportes einnimmt. Wer den Sport von Grund auf erlernen und dabei die notwendigen Erfolge erzielen möchte, sollte ein paar Tipps und Regeln befolgen.

Vorbereitung auf das Eishockeytraining

Eishockeyspieler müssen körperlich und psychisch große Anstrengungen und Belastungen aushalten. Das macht ein intensives und gut aufgebautes Training unbedingt notwendig. Im Training werden vor allem

• Kraft
• Schnelligkeit
• Kondition
• Eishockey-Grundtechniken
• taktische Grundlagen

erlernt und gefördert. Anfänger sollten sich bereits vor der Trainingsaufnahme auf das Eishockeyspielen vorbereiten. Wer bereits Schlittschuhlaufen kann und die körperliche Fitness entsprechend trainiert hat, ist klar im Vorteil.

Zudem ist das Training bei einem ausgebildeten Trainer auch für Anfänger sinnvoll und einem Selbsttraining vorzuziehen. Unter fachkundiger Anleitung wird jede Trainingseinheit optimal auf die eishockeyspezifischen Anforderungen und den Leistungsstand der Trainingsgruppe angepasst und der Trainer steht den Spielern beim Eishockey Training mit Tipps und der notwendigen Kritik zur Seite.

Trainingstipps von Profis zahlen sich aus

Eishockeytraining ist ein überaus komplexes Training. Die Spieler benötigen ein hohes Maß an Beweglichkeit, Muskelkraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Dazu müssen sie eishockeyspezifische Bewegungsabläufe und Techniken beherrschen und taktisches Verständnis und Teamfähigkeit beweisen.

Einseitiges oder falsches Training führt daher selten zum Erfolg. Für das Eishockey Training sind Tipps und Ratschläge von Trainern und erfahrenen Spieler daher von unschätzbarem Wert, wenn es darum geht, typische Anfängerfehler beim Training zu vermeiden. Ein typischer Anfängerfehler ist beispielsweise das zu einseitige Krafttraining. Zwar ist unumstritten, dass ein Eishockeyspieler die meiste Kraft in den Beinen benötigt, doch wäre es fatal, deshalb ausschließlich die Beinmuskulatur zu trainieren.

Auch beim Aufbau der einzelnen Trainingseinheiten ist es wichtig die Regeln der Profis zu befolgen und entsprechende Aufwärm- und Cool down-Phasen in das ein Training zu integrieren. Jede Trainingseinheit sollte grundsätzlich mit einer Aufwärmphase beginnen, um Körper und Geist auf die Anstrengungen des eigentlichen Trainings vorzubereiten. Die Cool-down-Phase beendet das Training und sorgt dafür, dass die Muskulatur und die Psyche wieder entspannen können.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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16. April 2015 um 12:33

Effektives Unterarm-Training durch Unterarm-Curls mit der Langhantel

Eishockey ist ein kraftintensiver Sport. Das Krafttraining ist daher von besonderer Bedeutung. Die meiste Kraft benötigen Eishockeyspieler in ihren Beinen, doch beim Krafttraining werden alle Muskelbereiche gestärkt, denn nur bei einem gleichmäßig trainierten Körper kann sich die Beinkraft optimal entfalten. Beim Armtraining werden jedoch die Unterarme oftmals vernachlässigt und der Fokus liegt stattdessen auf das Training von Bizeps und Trizeps. Unterarm-Curls mit der Langhantel sind eine einfach zu erlernende Übung, mit der die Unterarme sehr effektiv gefordert werden können.

Training für die gesamte Muskulatur des Unterarms

Beim Armtraining werden die Unterarme gerne vernachlässigt. Dabei befinden sich gerade dort diverse Muskeln, die durch ein gezieltes Training gefordert und gestärkt werden können. Unterarm-Curls mit der Langhantel wirken sich auf die folgenden Muskeln positiv aus:

• langer radialer Handstrecker
• kurzer radialer Handstrecker
• ulnarer Handstrecker
• gemeinsamer Fingerstrecker
• Kleinfingerstrecker

Außerdem wird durch diese Übung auch der Oberarmspeichenmuskel belastet. Unterarm-Curls mit der Langhantel sind einfach zu erlernen. Anstelle der bei Curls meist genutzten Kurzhanteln wird bei dieser Übung einfach eine Langhantel genutzt.

Stärkung des Handgelenkbereichs durch die richtige Ausführung

Ziel der Übung ist vornehmlich die Stärkung des Handgelenkbereichs. Zur Ausübung werden eine Flachbank sowie eine Langhantelstange benötigt. Zu Beginn der Übung kniet sich der Athlet vor die Flachbank und umgreift die Langhantelstange mit beiden Händen. Dazu sollten die Arme etwa schulterbreit auseinandergehalten werden und die Stange im Obergriff gehalten werden. Die Unterarme werden auf dem Polster der Bank abgelegt. Dabei müssen die Handgelenke über das Polster hinausragen. Der Oberkörper ist leicht vorgebeugt und der Rücken befindet sich in einem leichten Hohlkreuz.

Beim Einatmen werden die Handgelenke langsam nach vorne abgeknickt. So werden die Handstrecker gedehnt. Beim Ausatmen werden die Handgelenke sowie wie möglich durchgestreckt. Durch diese Bewegung bewegt sich die Langhantelstange wieder nach oben.

Die Bewegungen sollten nicht zu schnell und ruckartig durchgeführt werden. Das mindert die Effektivität der Übung. Wichtig ist es, dass die Unterarme während der gesamten Übung auf dem Bankpolster liegen. Auch der Rest des Körpers bleibt unverändert in seiner Ausgangsposition. Die gesamte Bewegung soll nur aus den Handgelenken erfolgen.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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