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1. November 2016 um 16:12

Reserve Butterfly für das Eishockeytraining

Eishockey ist ein harter Sport, der ohne ein entsprechendes Fitnessprogramm nicht erfolgreich ausführbar ist. Damit die Übungen im Fitnessbereich nicht zu langweilig werden, folgt hier eine sinnvolle Alternative mit Hilfe des Pezziballs.

Und das wird dabei trainiert!

Im Einshockey kommt es nicht nur auf Kraft, Taktik und Schusstechnik drauf an. Die Stabilität im Oberkörper muss ständig gegeben sein, um optimale Erfolge erringen zu können.

Bei der Reserve Übung wird insbesondere die Rückenmuskulatur trainiert. Es handelt sich um eine Eigengewichtsübung bzw. um eine Übung, die (mit Ausnahme des Pezziballs) auch ohne Trainingsgeräte ohne großen Aufwand von zu Hause aus durchgeführt werden kann.

Der Ablauf – kurz und knapp

reverse_butterfly
Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Das Bild ist selbsterklärend. Mit dem Rücken auf dem Pezziball liegend werden die Füße mit 90° Winkel davor gestellt. Es werden Bauch und Po angespannt und die Hüfte wird gleichzeitig gestreckt. Zu Beginn wird der rechte Arm so weit wie möglich nach oben geführt. Gleichzeitig werden als Unterstützung ebenso die Fingerspitzen Richtung “Himmel” geneigt. Abwechselnd können nun rechter und linker Arm nach oben gestreckt werden.

Durchführungsdetails:

3 x 10 Wiederholungen
beginnend mit dem linken/ oder rechten Arm werden beide Arme abgewechselt
Pausen: ca. 30 Sekunden

15. September 2016 um 18:15

Eishockeytraining und Fitness, Superman mit Laufgewichten

Die Trainingsübung Superman kann und sollte auch im Eishockeytraining angewendet werden. Eishockey ist ein recht körperbetonter und intensiver Sport. Hierbei ist eine gute Physis Grundvoraussetzung für den sportlichen Erfolg.

Superman im Eishockey – eine Übungsdarstellung

Nahezu bei jeder Sportart ist die Anwendung der Superman-Übung sinnvoll. Mit Hilfe dieser Übung wird nachweislich die Fitness gesteigert. Es werden insbesondere folgende Muskeln trainiert:

• Rückenstrecker
• Gesäßmuskulatur

Die Supermanübung ist eine Ganzkörperübung, welche ebenso Arme und Beine beansprucht. Sie ist sehr wandlungsfähig. So kann durch den Einsatz von Laufgewichten bewirkt werden, dass auch die Muskulatur der Arme und Beine besonders beansprucht wird. Diese können, wie das Bild zeigt, an den unteren Extremitäten befestigt werden. Es ist prinzipiell betrachtet eine Eigengewichtsübung, mit den Zusatzgewichten ergeben sich völlig neue Möglichkeiten im Bezug darauf den Körper zum Optimum zu führen.

Superman – Ablauf der Übung

supermann_training_gewichtsmanchetten
Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Ausgangsstellung ist auf einer Matte. Hier sollte der Übende sich im Vierfüßlerstand befinden. Es werden gleichzeitig die Arme und die Beine (der Gegenseite – siehe Grafik) nach oben bewegt. Dadurch wird neben den konditionellen Fähigkeiten ebenso die Koordination geübt. Generell gilt es eine möglichst gerade Körperhaltung einzunehmen.

Durchführung:

3 x ca. 12 Wiederholungen

Wichtig ist ebenso ein Wechsel der Arme und Beine. Dadurch wird die Muskulatur der linken und rechten Extremitäten gleichzeitig beansprucht. Durch den Einsatz der Laufgewichte wird auch die Motivation gestärkt.

Variation:

Leichtere Übung: Nur Arme und anschließend die Beine bewegen
Schwerere Übung: Erhöhung der Bewegungsfrequenz. Verwendung von Laufgewichten

Kategorie: Kondition,Krafttraining – Autor: kd
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15. August 2016 um 13:36

Grundlagentraining im Eishockey – die Standwaage

Jede Trainingseinheit sollte konditionelle Aspekte, wie beispielsweise eine kleine Kraft- oder koordinative Übung beinhalten. Die im folgenden Beschriebene Übung “Standwaage” vereint beides. Insbesondere im Eishockey ist ein hohes Maß an Ganzkörperbeherrschung und Gleichgewichtssinn gefragt, da die Grundbewegungen bereits durch den Untergrundboden in Form von rutschigem Eis erschwert sind.

Die Vorteile der Übung “Standwaage”

standwaage_vorn

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Viele kennen die Übung Standwaage bereits aus dem Turnunterricht oder vom Grundlagentraining anderer Sportarten. Eishockeyspieler sind im Allgemeinbild als Muskelpakete und durchtrainierte, schwere Männer bekannt. Warum eine solch “filigrane” Übung auch von dieser Art Sportler durchgeführt werden sollte zeigt folgende Erklärung:

Neben dem Faktor Kraft, ist ebenso ein hohes Maß an koordinativen Fähigkeiten im Einshockey gefragt. Klar ist Muskeltraining wichtig für diese Sportart, aber was nützt einem der größte Bizeps, wenn man das Gleichgewicht auf den Kufen nicht halten kann?

Die im Folgenden beschriebene Übung vereint Kondition und Koordination und wird insbesondere durch den Einsatz eines Balance Pads nochmals erschwert. Das Balance Pad besteht aus Schaumstoff und verformt sich durch die Bewegung, die darauf ausgeführt wird. Dadurch wird die Bewegung weiter erschwert und es werden Muskelgruppen angesprochen, die sonst nicht aktiviert werden würden. Ebenso erhält der Punk Koordination eine höhere Gewichtung.

Ablauf der Übung

Die Ausgangsposition ist der neutrale Stand auf einem Bein. Zu Beginn kann die Übung ohne, darf aber bereits gern auch mit Balance Pad durchgeführt werden. Die Arme befinden sich ausgestreckt neben dem Körper während der Einbeinstand sicher gehalten wird.

Die zweite Aufgabe innerhalb der Bewegung ist die Bewegung nach unten des gesamten Oberkörpers. Gleichzeitig wird das Spielbeil (also das Bein auf dem man nicht steht) nach hinten bewegt, bis die Ganzkörperansicht wie der Buchstabe T aussieht. Es sollte darauf geachtet werden, dass Kopf, Rumpf und das Bein eine Linie bilden:

• Durchführung: 3 x
• Anzahl Wiederholungen: 10 x
• Pausen: ca. 30 Sekunden

Kategorie: Koordination – Autor: kd
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15. Juli 2016 um 14:53

Übungen zur Muskelstärkung beim Eishockey mit Hilfe des Balance Pads

Im Eishockeysport ist ein durchtrainierter Körper, gerade im Bereich der Unteren Extremitäten extrem wichtig. Kurze Sprints und Kräfte zehrende Zweikämpfe gehören zu jedem Spiel dazu, sodass gerade die Beinmuskulatur sehr gut stabilisiert sein sollte.

Laufschrittimitation für das Eishockeytraining – Sinn und Zweck der Übung

Im Groben geht es bei der folgenden Übung darum einen Laufschritt zu imitieren und an einer ungewohnten Stelle zu unterbrechen. Dies führt dazu, dass die Muskulatur einem ungewohnten Reiz ausgesetzt ist, der sie besonders stärkt. Des weiteren wird die Übung immer im Einbeinstand durchgeführt, sodass besonders koordinativen Aspekten eine große Rolle zugeschrieben wird.

Zusätzlich- und dies ist der entscheidende Aspekt – wird die Übung auf einem Balance Pad durchgeführt. Durch den Schaumstoff auf dem Pad wird der Körper ständig gefordert, um das Gleichgewicht zu halten und die Gelenke zu stabilisieren. Dadurch werden nicht nur konditionelle Fähigkeiten, wie Kraft- und Ausdauer geschult, sondern es werden auch Aspekte wie das Differenzierungsvermögen und die Gleichgewichtsfähigkeit trainiert.

Übungsablauf

balance_pad_laufschritt seitlich

Die Übung beginnt im einbeinigen Stand auf dem Balance Pad. Möglichst dynamisch wird ein Laufschritt imitiert, der allerdings endet, bevor das zweite Bein aufsetzt.

Im Detail betrachtet bleibt das Standbein immer am gleichen Fleck. Das Schwungbein führt die Bewegung eines raumgreifenden Schrittes durch. Dabei beginnt es an der tiefen Ferse hinter dem Körper und endet beim angehobenen Knie vor der Hüfte.

Während der Bewegung sorgt der Gegenarm für eine Ausgleichsbewegung. Der Oberkörper ist leicht nach vorn gelehnt.

• Durchführung: 3 x
• Anzahl Wiederholungen: 10 x
• Pausen: ca. 30 Sekunden

Als Variation kann die Übung gezielt im Bewegungsablauf unterbrochen werden. Dadurch erfolgt eine Stabilisation des Sprunggelenks des Standbeins. Des weiteren dient eine gezielte Unterbrechung auch dazu nachvollziehen zu können, ob die korrekte Bewegungsabfolge durchgeführt wird.

Kategorie: Kondition,Krafttraining – Autor: kd

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8. Juli 2016 um 14:13

Welches sind die häufigsten Verletzungen im Eishockey?

Wie in jeder anderen Sportart auch, ist die Gesundheit und damit die verletzungsfreie Zeit eines Eishockeyspielers die Grundvoraussetzung, um die maximale Leistungsfähigkeit abrufen zu können. Jedem Eishockeytrainer sollte klar sein, dass das intensivste Training keinen Nutzen hat, wenn dieses das Risiko für Verletzungen erhöht.

Umso wichtiger ist es, zum einen über ausreichende Kenntnisse zu verfügen, welche Art von Training Verletzungen auf den Plan rufen und zum anderen Übungen in das Training zu integrieren, die dazu dienen, den physiologischen Schutz gegenüber Verletzungen zu verbessern. In den meisten Fällen handelt es sich um den gezielten Aufbau von Muskulatur in Verbindung mit Übungen, welche die Beweglichkeit schulen. Gleichbedeutend sind die Übungen der Erwärmung und der Hinführung, also das Aktivieren und Mobilisieren vom Organismus auf das Niveau des Wettkampfspiels.

Der Kopf ist am stärksten betroffen

eishockey_training_verletzungen

Die meisten Verletzungen im Eishockey werden im Kopfbereich verursacht. Trotz des Schutzes durch den Helm treten insbesondere im Gesicht und an den Zähnen Verletzungen auf. Oft durch die gewaltsame Einwirkung durch Stock oder dem Spielgerät, dem Puck. Aber auch Gehirnerschütterungen können gerade beim Spiel an der Bande entstehen. Die Geschwindigkeit und Krafteinwirkungen in Folge der Bewegung, die auf dem Eis entstehen, sind einfach zu hoch.

Die zweithäufigste Verletzungsregion ist das Kniegelenk. Auch hier sind durch das Auftreten einer Verletzung lange Pausen und Ausfallszeiten vorprogrammiert. Natürlich wie bei anderen Spielsportarten auch, sind ob der starken Bewegungsintensitäten auch beim Eishockey muskuläre Verletzungen an der Tagesordnung. Besonders die Oberschenkelmuskulatur wird durch Prellungen und Zerrungen lädiert.

Auch die Verletzungsgefahr durch den gewaltsamen Kontakt mit Puck und Schläger ist groß. Durch Puck oder Stock entstehen rund ein Viertel der Knieverletzungen, die Hälfte der Schulterverletzungen und etwa zwei Drittel der Rumpfverletzungen. Eine gut sitzende und funktionierende Schutzausrüstung kann das Verletzungsrisiko in den besagten Fällen deutlich minimieren.

8. Juni 2016 um 11:03

Unterzahlspiel – wie stelle ich mich auf?

Eine Studie, die das Überzahlspiel von Profimannschaften analysiert hat, kommt zu folgendem Ergebnis:

30 % aller Tore resultieren aus Spielzügen, die ihren Ursprung hinter der Torlinie haben. 60 % stammen von Schüssen oder scharfen Pässen aus der Mittelzone. Nur 10 % aller Tore entpringen Spielzügen, die an den Seitenbanden starten. Zudem ließ sich feststellen, dass Pässe von hinter der Torlinie nur einen gegnerischen Verteidiger passieren müssen.

Spielzüge, die von den Seitenbanden kommen, müssen dagegen an mindestens 2 Verteidigern vorbeigespielt werden. Das führt unmittelbar zu der niedrigen Torerfolgsquote aus der Spielzone der Seitenbanden.

Diese Ergebnisse lassen für Trainer den Schluss zu, störungsfreie Abschlussaktionen aus der Mittelzone zu unterbinden. Da es sich um ein Unterzahlspiel handelt, muss ein Trainer entscheiden, in welcher Zone er den Druck auf das Überzahlteam erhöht und wo er ein gewisses Risiko zulässt. Es gibt unterschiedliche Spielsysteme im Unterzahlspiel einer Eishockeymannschaft.

Die häufigsten Taktiken sind das „High press“, bei dem der Scheibenführende an den Seitenbanden unter Druck gesetzt wird. Die Viereck-Raute-Formation, die in erster Linie die Mitte abdecken soll und in den Außenzonen ein nummerisches Übergewicht des Gegeners zulässt. Beim „Low Press“ wird der Abwehrriegel sehr tief positioniert. Ziel ist es, Pässe unterhalb der Torlinie zu provozieren und im Keim zu ersticken. Zudem gibt es eine Reihe individueller Handlungsempfehlungen für Eishockeyspieler während eines Unterzahlspieles:

• Ein Verteidiger immer vor dem Tor
• Seitenbanden nur angreifen, wenn der Puck nicht unter Kontrolle scheint
• Keine Schüsse von der Mitte zulassen
• Das Spiel nach außen lenken
• Den Scheibenführenden unterhalb der Torlinie angreifen
• Passbahnen mit den Schlägern abdecken

Kategorie: Taktik – Autor: kd
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1. Juni 2016 um 14:58

Eishockeyschläger richtig halten

Eishockey fasziniert durch das schnelle Spieltempo und seinen kraftvollen und athletischen Charakter. Die Spieler müssen körperlich topfit sein, um diese anstrengende Mannschaftssportart ausüben zu können. Doch Kraft und Fitness reichen beim Eishockey bei Weitem nicht aus. Eishockeyspieler müssen auch die Technik beherrschen und die reicht vom Eislaufen bis hin zum richtigen Umgang mit dem Eishockeyschläger.

Eishockeyschläger müssen der Norm entsprechen

Ein Eishockeyschläger besteht im Wesentlichen aus dem Schaft und der sich daran befindenden Schaufel. Für Schaft und Schaufel gibt es vorgeschriebene Höchstmaße, die nicht überschritten werden dürfen und beim Spiel auch vom Schiedsrichter überprüft werden können. Schläger von Feldspielern und Torwart unterscheiden sich. Bei Schlägern für Feldspieler darf der Schaft die Länge von 153 cm nicht überschreiten und die Schaufel nicht mehr als 7,5 cm hoch und 32 cm lang sein.

Die meisten Eishockeyschläger sind aus Holz. Schläger aus Aluminium werden jedoch mehr und mehr zum Trend. Diese sollen haltbarer sein und Schüsse sollen damit schärfer sein. Doch der beste Eishockeyschläger führt nicht zum Erfolg, wenn der Spieler damit nicht richtig umgehen kann. Der richtige Umgang mit dem Schläger beginnt mit der richtigen Schlägerhaltung und endet mit der richtigen Puckführung und den verschiedenen Schusstechniken.

Der Eishockeyschläger ist das wichtigste „Werkzeug“ des Eishockeyspielers. Anfänger müssen daher zunächst einmal lernen den Eishockeyschläger richtig zu halten.

Stocktechnik, Scheibenführung und Schusstechnik

Eishockeyspieler müssen zwingend drei Grundtechniken beherrschen, um überhaupt spielfähig zu sein:

• Schlittschuhlaufen
• Scheiben- oder Puckführung
• Passen und verschiedene Schusstechniken

Auch für alle, die bereits Schlittschuhlaufen können, ist der richtige Umgang mit dem Eishockeyschläger zum Erlernen aller weiteren Techniken zwingend notwendig und muss zunächst erlernt und anschließend ständig geübt und verfeinert werden.

Im sogenannten Stocktraining lernen Anfänger, den Eishockeyschläger richtig zu halten. Dabei müssen die Spieler zunächst das richtige Gefühl für den Schläger erhalten. Sie müssen wissen, in welchem Winkel der Schläger gehalten werden muss, um in jeder Situation optimale Schläge ausführen zu können. Stocktechnikübungen sollten regelmäßig im Trainingsplan stehen, denn auch, wer bereits mit dem Schläger umgehen kann, kann seine Technik noch verbessern.

Da der Schläger immer in Verbindung mit dem Puck zum Einsatz kommt, wird das Stocktraining immer in Kombination mit Übungen zur richtigen Puckführung ausgeführt.

Kategorie: Technik – Autor: kd

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25. Mai 2016 um 14:56

Eishockey Vorbereitungstraining

Eishockey ist ein extrem harter und anspruchsvoller Sport, der ein hartes und diszipliniertes Training erfordert. Von den Spielern werden zahlreiche Fähigkeiten und Fertigkeiten und höchste Leistungsfähigkeit gefordert.

Eishockeyspieler absolvieren daher ein ausgefeiltes Trainingsprogramm, das alle relevanten Trainingsbereiche berücksichtigt und dabei auf den individuellen Leistungsstand der einzelnen Spieler abgestimmt ist.

Jede Trainingseinheit befasst sich mit einem oder mehreren Trainingsinhalten und sollte zudem ein Vorbereitungstraining auf das eigentliche Training beinhalten. Ein Vorbereitungstraining kann zudem für Anfänger durchgeführt werden. Insbesondere im Kindereishockey erlernen die Neulinge dabei zunächst einmal die Grundlagen, damit sie mit dem endgültigen Eishockeytraining überhaupt beginnen können.

Vorbereitung auf die eigentliche Trainingsstunde

Das Trainingsprogramm eines Eishockeyspielers ist umfangreich und anspruchsvoll. Zu den wesentlichen Trainingsinhalten gehören neben einem eishockeyspezifischen Krafttraining auch Konditions- und Koordinationstraining.

Dazu müssen die Spieler alle für das Eishockey notwendigen Techniken erlernen und trainieren sowie verschiedene Spielzüge und Taktiken einüben. Unabhängig vom speziellen Inhalt und Thema einer Trainingseinheit sollte diese immer mit einem Vorbereitungstraining beginnen.

Zum Eishockey Vorbereitungstraining gehört in erster Linie ein Aufwärmtraining. Mit leichten gymnastischen Übungen soll die Muskulatur gedehnt und auf das danach folgende Training vorbereitet werden. Aufwärmtraining beugt Verletzungen vor und wirkt sich leistungssteigernd auf das Training aus. Beim Vorbereitungstraining wird jedoch nicht ausschließlich die Muskulatur auf das folgende Training vorbereitet. So kann durch spezielle Übungen gleichzeitig

• die Beweglichkeit
• der Gleichgewichtssinn
• die Koordination

geschult werden. Das Vorbereitungstraining kann sowohl On Ice als auch Off Ice erfolgen.

Vorbereitungstraining für Anfänger

Insbesondere im Kindereishockey, aber auch vor dem Beginn des Eishockeytrainings für Anfänger ist häufig ein Eishockey Vorbereitungstraining sinnvoll, das die Neulinge auf die eigentlichen Anforderungen des Sportes vorbereitet.

Eine absolute Grundvoraussetzung, um überhaupt Eishockey spielen zu können, ist das Schlittschuhlaufen. Wer das nicht beherrscht, sollte zunächst einmal an einem Vorbereitungskurs oder einer Eislaufschule teilnehmen. Auch ein vorbereitendes Kraft- und Ausdauertraining kann im Einzelfall notwendig und sinnvoll sein. Eishockeyspieler müssen absolut fit und durchtrainiert sein, um den Härten des Spiels und des anstrengenden Trainings standhalten zu können.

Daher sollten auch Anfänger zum Trainingsstart bereits eine gewisse Grundfitness besitzen. Während beim Eishockey Vorbereitungskurse im Schlittschuhlaufen meist direkt von den Vereinen angeboten werden, werden das Schlittschuhlaufen und eine gute körperliche Konstitution bei Erwachsenen meist vorausgesetzt, sodass sich Anfänger zumeist in Eigenregie um ein entsprechendes Vorbereitungstraining bemühen müssen.

Kategorie: Trainingsplanung – Autor: kd

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18. Mai 2016 um 14:54

Das Trainingsprogramm beim Eishockey ist umfangreich

Eishockey ist ein sehr anspruchsvoller und trainingsintensiver Sport. Die Spieler müssen viele topfit sein und viele Fähigkeiten und Fertigkeiten trainieren. Auf dem Trainingsprogramm stehen daher zahlreiche Disziplinen, die alle regelmäßig und vor allem kontinuierlich aufgefrischt und verbessert werden müssen.

Umfassendes und abwechslungsreiches Trainingsprogramm

Sinn und Zwecks des Eishockeys sind natürlich die Spiele. Dabei geht es darum mit der eigenen Mannschaft möglichst viele Tore zu erzielen und gleichzeitig den Gegner daran zu hindern Tore zu schießen. Doch die meiste Zeit verbringen Eishockeyspieler beim Training.

Das Spiel selbst ist anstrengend und hart und gilt als das schnellste Spiel überhaupt. Um diesen Strapazen standzuhalten, müssen die Spieler über zahlreiche Grundfähigkeiten und Grundtechniken verfügen. Das Eishockey Trainingsprogramm enthält daher viele verschiedene Trainingsinhalte. Zu den wichtigsten Inhalten zählen:

• Krafttraining
• Ausdauertraining
• Koordinationstraining
• Techniktraining (eishockeyspezifisch)
• Taktisches Training und Spielzüge erlernen

Trainingsprogramm während und außerhalb der Saison

Eishockey ist eine typische Saison-Sportart. Die eigentliche Saison läuft in etwa von September bis März. In dieser Zeit finden die Spiele statt und die Spieler absolvieren ein regelmäßiges Training, in dem nach einem genauen Trainingsplan alle wichtigen Trainingsinhalte trainiert werden.

Der Trainingsplan wird vom Trainer erstellt und berücksichtigt den individuellen Leistungsstand jeden einzelnen Spielers sowie den Leistungsstand der kompletten Mannschaft. Ziel des Trainings ist es die Mannschaft optimal in Form zu bringen und jedem Einzelspieler Möglichkeiten an die Hand zu geben individuelle Schwächen und Defizite aufzuarbeiten und seine Leistungsfähigkeit optimal zu steigern.

In den Sommermonaten, außerhalb der Spielsaison, sollte das Eishockey Trainingsprogramm nicht völlig unterbrochen werden und ein Sommertraining durchgeführt werden. Die spielfreie Zeit dient zwar der Regeneration, dennoch ist es wichtig, auch in dieser Zeit die Leistungsfähigkeit durch ein entsprechendes Sommertraining zu erhalten.

Im Sommertraining werden meist Kraft- und Ausdauertraining absolviert. Hier entscheiden sich viele Eishockeyspieler dazu, eine weitere Mannschaftssportart wie zum Beispiel Basketball oder Feldhockey mit ins Trainingsprogramm aufzunehmen. Das komplette Trainingsprogramm beim Eishockey ist sehr umfangreich.

Wichtig ist, alle Bereiche gleichmäßig und regelmäßig zu trainieren. Mit vielen Übungen lassen sich zudem zwei oder mehr Trainingsbereiche kombinieren. Neben der körperlichen Fitness kümmert sich ein umfassendes und ganzheitliches Trainingsprogramm auch um die Psyche der Spieler und bereitet sie mental optimal auf die Anforderungen des Eishockeyspiels vor.

Kategorie: Trainingsplanung – Autor: kd

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11. Mai 2016 um 14:53

Schulterschutz gehört zur Grundausrüstung

Eishockey ist eine harte Sportart mit einem hohen Verletzungsrisiko. Das hohe Spieltempo auf dem harten Eis und der volle Körpereinsatz der Spieler fordern ihren Tribut. Kaum ein Spiel verläuft ohne Stürze und ohne harte Attacken, die nicht selten in tumultartige Auseinandersetzungen zwischen den Spielern ausarten.

Schutzkleidung ist also ein absolutes Muss beim Eishockeyspiel. Die Komplettausrüstung besteht aus einer Vielzahl von Ausrüstungsgegenständen, mit denen der gesamte Körper geschützt werden kann. Auch ein Schulterschutz zählt mit dazu.

Kopf- und Körperschutz reduziert die Verletzungsgefahr

Beim Eishockey ist das Verletzungsrisiko weitaus höher als bei vielen anderen Sportarten. Das harte Eis und die harte Spielweise machen einen Komplettschutz von Kopf und Körper unerlässlich. Vor allem Prellungen und Knochenbrüche und Gesichtsverletzungen kommen beim Eishockey häufig vor.

Nicht umsonst gibt es beim Eishockey eine Helmpflicht. Doch auch andere Körperbereiche benötigen einen speziellen Schutz. Ausrüstungszubehör zum Schutz des Körpers dient vornehmlich dazu, die Gelenke und Gliedmaßen optimal vor Verletzungen zu schützen. So gehören zur Eishockeyausrüstung unter anderem

• Schienbeinschutz
• Knieschützer
• Tiefschutz
• Ellenbogenschutz
• Schulterschutz

Insbesondere mit dem Schulterschutz werden gleich mehrere Bereiche des Körpers zuverlässig geschützt. Daher gehört beim Eishockey ein Schulterschutz zur Grundausrüstung unbedingt dazu. Die Schutzausrüstung ist keineswegs nur für Profis wichtig. Kinder und Hobbyeishockeyspieler sind genauso gefährdet wie die Profis und sollten auf keinen Fall auf die notwendige Schutzkleidung verzichten.

Schulterschutz in verschiedenen Ausführungen

Mit dem Schulterschutz wird nicht ausschließlich nur die Schulter geschützt. Stattdessen bietet er Schutz für:

• das Schlüsselbein
• das Schultergelenk
• die Schulterblätter
• den oberen Rücken
• die Brust

Einen Eishockey Schulterschutz gibt es verschiedenen Ausführungen und Stärken. So gibt es spezielle Modelle für Verteidiger, die grundsätzlich aufgrund ihres hohen Körpereinsatzes einen stärkeren Schutz benötigen als Spieler in anderen Positionen. Die meisten Modelle sind anatomisch geformt und verfügen über ein Sicherheits-Verschlusssystem. So kann der Schulterschutz einfach angelegt werden und passt sich dem Körper an.

Der Spieler erhält durch die ergonomische Form maximale Bewegungsfreiheit und ist doch optimal gegen Verletzungen geschützt. Das gesamte Eishockey-Equipment und natürlich auch den Schulterschutz gibt es auch für Kinder, denn auch beim Kinder-Eishockey ist das Verletzungsrisiko hoch.

Kategorie: Spiel- und Trainingsgeräte – Autor: kd

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